Eine bahnbrechende Recherche zur Vorgeschichte der New Yorker Terroranschläge in den Bildern des Kinos und der symbolischen Tradition des Okkultismus.
Wenn es kein Vorwissen von diesen Taten gab, dann haben Filmemacher sie 80 Jahre lang erträumt. (Erscheint 29.08.2011)
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Der Autor befragt sich selbst zum Buch
im Blog „Glotze fatal“.
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Eine Rekonstruktion des verschwörungstheoretischen Denkens aus den Erzählungen des Kinos. Filme über
Tempelritter, Logen und Geheimdienste prägten die Paranoia der Gegenwart. (In Vorbereitung)
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Das Blog zum Thema
Lesen Sie hier weiter im Blog zu Kino Okkult mit aktuellen Beiträgen und Zusatzinformationen zur Publikationsreihe.
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T r a i l e r (9:23 Min.)
Kino Okkult
Das Konzept
Wie jeder Kult arbeitet das Kino mit Symbolen. Aber inwiefern ist das Kino ein Kult über das Ritual des Kinogangs oder des Fernsehabends hinaus?
„Kino Okkult“ beleuchtet zum einen esoterische Traditionen und ihre Zeichensprache, zum anderen deren Anverwandlung durch
Spielfilme und populäre Bildwelten. Das seit Jahren anhaltende Interesse an Themen der Verschwörungstheorie und Jahrhunderte alten Traditionen
realer und fiktiver Geheimgesellschaften manifestiert sich in Romanen wie „The Da Vinci Code“ nebst Kino-Verfilmung und zahlreichen Sachbüchern,
die Verschwörungstheorien entwickeln oder kritisieren.
Daniel Hermsdorfs Kulturgeschichte zeigt, dass okkulte und esoterische Symbolsysteme seit Beginn der Filmkunst in
der Bildgestaltung und den Erzählungen der modernen Massenmedien eine wichtige Rolle spielen. Der Auftakt der Buchreihe mit dem Band zum „11. September
2001“ zeigt, dass in den katastrophalen Terroranschlägen in New York und Washington wie unter einem Brennglas konspirationistische Fantasien, symbolische
und architektonische Traditionen nach Art eines Mega-Rituals zusammenlaufen. An 9/11 und seiner okkulten Vorgeschichte in Traditionen der Alchemie, der
Freimaurerei, des Rosenkreuzertums
und des Satanismus sowie deren Resonanzen in Spielfilmen wird beispielhaft deutlich, was die folgenden Bände an übergreifenden Themen erläutern: Filmemacher
bedienen sich der ältesten visuellen Formeln, um ihre mächtigen Anschauungsobjekte zu kreieren. Vieles deutet darauf hin, dass Regisseure, Autoren oder
Szenenbildner selbst Geheimgesellschaften angehören, zumindest deren symbolisches Programm konsequent ausbauen – immer in der Widersprüchlichkeit eines
hide in plain sight, der öffentlichen Verbreitung von etwas, das meist unausgesprochen bleibt und dennoch omnipräsent ist.
Daniel Hermsdorf eröffnet so eine vollkommen neue Sichtweise auf bekannte und unbekannte Schätze der Filmgeschichte, architektonisch
gestaltete Lebenswelten und die populäre Galerie der Stars, V.I.P.s, der modernen Ikonen und der Werbung. Auch realgeschichtliche Phänomene wie der Zionismus,
der Nationalsozialismus und die Psycho-Sekten des 20. Jahrhunderts erscheinen so in einem neuen Licht. Das Kino ist Teil einer umfassenden Strategie
der Mind Control, die ebenso ein Millionenpublikum über zahllose Bildschirme mit suggestiven Signalen bombardiert, wie sie in erster Linie über das
Massenmedium des Films von den Regeln dieses Spiels erzählt.